Häufig gestellte Fragen und Antworten

Hier finden Sie nach und nach alles Rund um das Thema Bewerbung und Jobsuche!

Arbeitsagentur

In Deutschland nimmt die Bundesagentur für Arbeit, umgangssprachlich Arbeitsagentur, als Verwaltungsträger der Arbeitslosenversicherung verschiedene Dienstleistungsaufgaben für BürgerInnen, Unternehmen und Institutionen im Bereich des Arbeits- und Ausbildungsmarktes wahr. Hierfür greift sie auf ein bundesweites Netz von Regionaldirektionen und lokalen Agenturen für Arbeit zurück. Zu den Aufgaben dieser selbstverwalteten Körperschaft des öffentlichen Rechts zählen insbesondere die Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung, Berufs- und Arbeitgeberberatung, Förderungen z.B. der beruflichen Weiterbildung sowie sogenannte Entgeltersatzleistungen, zu denen das Arbeitslosengeld gehört, u.a. Sie erfüllt darüber hinaus statistische Aufgaben. Die Bundesagentur für Arbeit hat ihren Hauptsitz in Nürnberg und untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

Ausbildung

Unter Ausbildung versteht man allgemein die Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen durch eine ausbildende Institution, meist eine Schule, ein Betrieb oder eine Universität. Im Zuge einer Berufsausbildung wird ein/e sogenannte/r Auszubildende/r in die Lage gebracht, eine entsprechende Tätigkeit mit Sach- und Fachkompetenz auszuüben. In Deutschland wird die Berufsausbildung, die dual in Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen absolviert wird, durch das Berufsausbildungsgesetz geregelt. Meist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verabschiedete Ausbildungsverordnungen vereinheitlichen für anerkannte Ausbildungsberufe die Lehr- und Lerninhalte. Die Ausbildungszeit beträgt zwei bis dreieinhalb Jahre. Neben der dualen Berufsausbildung (parallel in einem Ausbildungsbetrieb und einer Berufsschule) gibt es auch vollzeitschulische und andere Ausbildungsmöglichkeiten.

 

Aushilfstätigkeit

Besonders in der Gastronomie und im Baugewerbe wird oft auf sogenannte Aushilfen zurückgegriffen. Meist handelt es sich um Tätigkeiten, die ohne fachspezifische Ausbildung erfüllt werden können. Unternehmen bietet der Einsatz von Aushilfskräften beispielsweise die Möglichkeit, saisonal bedingte Kapazitätsschwankungen auszugleichen. Aushilfstätigkeiten sind meist befristet und werden nicht selten von Studenten als sogenannte „Minijobs“ ausgeführt.

 

Bewerbung

Ist man auf der Suche nach einer Arbeitsstelle oder sucht ein Unternehmen eine Fachkraft, geht dem Arbeitsverhältnis stets eine Bewerbung voraus, in deren Verlauf zukünftiger Arbeitgeber und Arbeitnehmer abwägen, ob sie füreinander geeignet sind. Da der Arbeitgeber im Bewerbungsprozess in der Regel die Auswahl unter mehreren InteressentInnen hat, müssen letztere im Zuge des Bewerbungsprozesses ihre Eignung für die jeweilige Stelle ausführlich begründen. Zunächst erstellt der Bewerber oder die Bewerberin hierfür eine schriftliche Bewerbung, die meist aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf mit Lichtbild, gelegentlich einem Motivationsschreiben sowie Ausbildungsnachweisen und Referenzen besteht (siehe den Bewerbungsleitfaden der Personalvermittlung Dresden: Bewerbung von A bis Z). Haben diese Unterlagen überzeugt, so wird die Bewerberin oder der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, in dem man sich gegenseitig kennenlernt und weitere offene Fragen geklärt werden. Im Idealfalle kommt es im Anschluss zu einer Einstellung.

 

Diplom

Das Diplom ist ein akademischer Grad in bestimmten Studiengängen zumeist an Hochschulen, Fachhochschulen, in manchen Bundesländern auch an Berufsakademien (z.B. Diplom-Ingenieur, Diplom-Pädagoge etc.). Ein Diplomstudiengang gliedert sich in die mit Prüfungen abzuschließende Phase des Grundstudiums (Vordiplom) und das Hauptstudium, das seinerseits mit Prüfungen und einer Diplomarbeit abgeschlossen wird. Im Zuge des sogenannten Bologna-Prozesses, der die europaweite Vereinheitlichung der Studienabschlüsse zum Ziel hat, wurden die meisten Diplomstudiengänge in Bachelor- und Masterstudiengänge umgewandelt. Damit entfällt der akademische Grad des Diploms – bis auf einige Ausnahmen – zukünftig.

 

Festanstellung

Eine Festanstellung bzw. ein sogenanntes Normalarbeitsverhältnis ist ein vertraglich geregeltes, sozialversichertes, nicht selbstständiges Arbeitsverhältnis, bei dem sowohl der Arbeitnehmer wie auch der Arbeitgeber entsprechende Sozialabgaben abführt und dem Arbeitnehmer die üblichen Arbeitnehmerrechte wie z.B. bezahlter Urlaub zustehen. Weitere Kriterien sind zumeist, dass das Arbeitsverhältnis unbefristet und in Vollzeit ausgeübt wird, wobei hier mitunter auch abweichende Definitionen kursieren. Auch das Beamtenverhältnis zählt zu den Normalarbeitsverhältnissen, obwohl es nicht sozialversicherungspflichtig ist. Demgegenüber wurden in den letzten Jahren im Zuge der Liberalisierung des Arbeitsmarktes mehrere alternative Arbeitsverhältnisse geschaffen, wie z.B. die sogenannten „Minijobs“. Gegenüber einer unbefristeten Festanstellung ist bei einem „Minijob“ die maximale Höhe des Verdienstes beschränkt, es fallen weniger oder gar keine Sozialabgaben an, womit auch eine soziale Absicherung weitgehend entfällt, und es besteht meist kein Kündigungsschutz.

 

Freiberuflich

Eine freiberufliche Tätigkeit liegt in Deutschland bei Berufsgruppen vor, die nicht durch die Gewerbeordnung geregelt werden. Oft, aber nicht immer, handelt es sich um Formen der Selbständigkeit. Das betrifft in Deutschland die sogenannten „Freiberufe“ wie Arzt, Architekt, Journalist, Rechtsanwalt und andere. Ferner zählen seit einiger Zeit verstärkt wissenschaftlich, künstlerisch oder pädagogisch arbeitende Fachkräfte, die ohne ein festes Arbeitnehmerverhältnis auf selbständiger Basis arbeiten, zu den Freiberuflern. Abzugrenzen ist ein Freiberufler von einem „freien Mitarbeiter“. Während Letzterer lediglich durch die Art des Beschäftigungsverhältnisses definiert wird (nämlich eines freien, das nicht wie das eines Arbeitnehmers dauerhaft der Weisungsgewalt eines Arbeitgebers unterliegt bzw. nur vorübergehend zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe in einem Unternehmen besteht), trifft der Begriff des Freiberuflers bzw. des Freiberufs eine Aussage über die Art der ausgeübten Tätigkeit. Während ein freier Mitarbeiter sowohl freiberuflich als auch gewerblich tätig sein kann, gibt es demgegenüber auch Freiberufler, die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen.

 

Jobbörse

„Jobbörse“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für eine Einrichtung, die Stellenangebote verschiedener Unternehmen bzw. Stellengesuche von Arbeitssuchenden sammelt. Nach bestimmten Kriterien bzw. Profilen werden potentielle Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf dem Stellenmarkt einander vermittelt. Zu den größten Jobbörsen gehört somit auch die Bundesagentur für Arbeit. Früher dominierten zur Stellenvermittlung gedruckte Kleinanzeigen z.B. in Tageszeitungen. Diese Rolle übernehmen heute vielfältige Angebote im Internet. Neben der Bundesagentur für Arbeit gibt es viele kleinere Unternehmen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, passende Bewerber und Bewerberinnen für freie Stellen in der Wirtschaft zu finden bzw. umgekehrt. Zu diesen Dienstleistern zählt auch die Personalvermittlung Dresden.